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Dr. Birgit Menke

Dr. Birgit Menke

  • Geb. 1966 in Mainz / Deutschland
  • Vater: Dr.Dr. Carl-Wilhelm Menke, Hals-Nasen-Ohren-Arzt,
    Mutter: Dr. Helene Menke, Allgemeinärztin
    Bruder: Dr.med.dent. Carsten Menke, Zahnarzt
  • Lebenspartner gebürtig und wohnhaft in der Steiermark, Flugretter beim ÖAMTC-Notarzthubschrauber
  • Hobbys: Klettern, Volleyball
Schulbildung Abitur Ernährungswissenschaftl. Gymnasium Schwäbisch Hall, März 1985
Ausland Au-Pair in Birmingham / England, Juni-Dez.1985
Berufsfindung Biologisches Praktikum im Forschungszentrum für Umwelt u. Gesundheit gsf, Neuherberg bei München 1986
Berufsausbildung Ausbildung zur medizinisch-technischen Radiologieassistentin
staatl. Berufsfachschule Klinikum Großhadern München Sept. 1986 - Aug. 1988
Berufstätigkeit Radiologieassistentin im Städt. Krankenhaus München Harlaching
Sept. 1988 - Aug. 1989
Akademische Ausbildung Studium der Zahnheilkunde an der LMU München Sept. 1989 - März 1995
Approbation 13.03.1995
Berufstätigkeit /
Berufliche Weiterbildung

1995 - 2002
Arbeit in freier Praxis (Schwerpunkt Restauration und Ästhetik) bei:
Dr. Weiler/Unterhaching, Dr. Volkert/Deisenhofen

Praxisvertretungen bei:
Dr. Dinse / Kirchheim, Dr. Krause/München, Dr. Sommerfeld / Wolfratshausen

Hospitationen in den Kinderzahnarztpraxen:
Dr. Freundorfer / München, Dr. Zagrean / München

Doktorarbeit

LMU München zum Thema:
Retrospektive Studie zur Infektionsmorbidität an einer großen Universitätsfrauenklinik, 1996 - 1998

Promotionsprüfung zum Dr.med.dent., 31. 03. 1998

Niederlassung in eigener Ordination in Graz, Oktober 2002

Zusätzliche Ausbildungen:

  • Curriculum für Kinder- und Jugendzahnheilkunde, Zahnärztekammer München
  • Curriculum für Parodontologie, Zahnärztekammer München
  • Hypnosecurriculum, Österreichische Gesellschaft für Hypnose

Mitgliedschaften:

  • Österreichische Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde
  • Verein zur Förderung der wissenschaftlichen Zahnheilkunde, München
  • Grazer Zahnärztequalitätszirkel, eingetragen bei der österreichischen Zahnärztekammer
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Was tun, wenn keine Zahnbürste zur Hand ist?

Unterwegs, während der Arbeit oder im Restaurant – auch hier kann etwas gegen Karies-Säuren getan werden. Zahnpflegende Kaugummis oder Drops neutralisieren kariesverursachende Säuren. Der natürliche Kariesschutz, der Speichel, wird stimuliert. Über den Speichel nehmen die Zähne Mineralien auf, die die Zahnsubstanz wieder härten.

Zähneputzen ... aber wann?

Zum kleinen Zahnpflege 1x1 gehört das Zähneputzen möglichst nach jeder Hauptmahlzeit, zumindest aber morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen.

Wichtig
Nach dem Verzehr von sauren Lebensmitteln (z.B. Obst, Salat, Fruchtsäfte, Softdrinks oder Joghurtprodukte) sollte man mit dem Zähneputzen mind. eine halbe Stunde warten, da sonst die natürliche Schutzschicht der Zähne angegriffen wird.

Zahnfleisch: Entzündung und Bluten

  • Lauwarm mit Spülungen, die Chlorhexidin enthalten, mit Salbeitee oder Kamillentee spülen.
  • Reizende Gegenstände wie Prothesen und Regulierungen entfernen.
Dauerhafte Verbesserung des Zahnfleischblutens ist nur durch gute Mundhygiene und Prophylaxe gegen Parodontose zu erreichen.

Keine Plaque – Nur ein Traum?

Falsch: Rundum saubere Zähne können heute von (fast) jedem erreicht werden – die nötige Disziplin und die passenden Hilfsmittel vorausgesetzt. Sanfte Borsten, kleinköpfige Zahnbürsten und raumfüllende Zahnzwischenraum- Bürstchen machen den Traum wahr.

3 mal täglich 3 Minuten sind genug!

Falsch: Weder die Dauer noch die Häufigkeit, sondern allein das „Wie“ zählen. Für jeden Einzelnen ist die Empfehlung anders, um das Resultat - rundum saubere Zähne- zu erreichen. Einmal täglich - gründlich und richtig ist besser als 3 x „husch husch“!

Kreuzborsten und flexibler 3- Komponenten- Griff als ideale Mundhygiene- Garanten?

Nein: Handelsübliche Zahnborsten mit Kreuzborsten verfügen meistens über einen zu großen Kopf und über zu harte und zu dicke Borsten. Ein Federgriff mindert zwar den Druck hinterlässt dafür ungeputzte Stellen am Zahnfleischsaum. Anschmiegsame weiche Borsten und kleiner Bürstenkopf leisten gerade hier Wunder. Abfederung ist ein „Muss“ für die Borsten - nicht für den Griff!

Mundspülungen schaffen dort Erfolg, wo die Zahnbürste versagt?

Falsch: Keine Spülflüssigkeit kann Plaque selbstständig entfernen. Nur die regelmäßige, gründliche manuelle Reinigung des kritischen Zahnfleisch - Saums und des noch wichtigeren Interdental - Bürsten schützt nachhaltig.

Zahnprobleme liegen bei uns in der Familie – da kann man nichts machen!

Falsch: Karies und Parodontitis sind keine Erbkrankheiten- selbst bei genetisch begründeter Zahnschwäche ist gründliche Mundhygiene die sichere Chance für gesunde Zähne.

Keine Schmerzen, kein Bluten – also kein Problem?

Falsch: Parodontitis ist schmerzlos, Mundgeruch ist schmerzlos, Karies fängt schmerzlos an. Deshalb kann im kritischen Interdentalraum die entzündliche und kariogene Plaque während Monaten oder Jahren unbemerkt ihre zerstörende Wirkung entfalten.

Mundgesundheit ist doch eigentlich egal!

Falsch: Niemand riecht gern aus dem Mund. Niemandem ist Zahnverlust gleichgültig! Aber wo sich Irrglaube mit Nachlässigkeit paart, entstehen schwerwiegende Gesundheitsrisiken. Hilfe ist möglich durch sensibles Bewusstmachen der Zusammenhänge und Selbsthilfe- Möglichkeiten.

Richtige Mundhygiene, einmal erklärt - für immer verstanden!

Falsch: In Sachen Hygiene benötigt jedermann Anleitung und ständige Anregung! Ohne didaktisch korrekte Unterweisung und geeigneten Hilfsmitteln, einem mehrstufigen Nachfass- System und Selbstmotivations- Hilfen (z. B. prüfen, ob sich Zähne „pelzig“ anfühlen) bleibt effektive Plaque-Kontrolle ein Traum.

Zähne härten mit Fluorid

In Verbindung mit Speichel fördert Fluorid die Härtung der Zähne. So werden die Zähne widerstandsfähiger gegen aggressive Säuren, die von Plaque-Bakterien im Mund gebildet werden. Zwar ist Fluorid ein natürlicher Bestandteil der Nahrung, doch meist wird der tägliche Bedarf nicht allein über die Lebensmittel gedeckt.

Täglich Fluoride sind eine Schutzgarantie!

Falsch: Unter bestehenden Zahnbelägen können Fluoride nicht schützen. Fluoridierte Plaque ist genau so schädlich wie die unfluoridierte. Für beide gilt: sie führen zu Approximal-Karies und Parodontitis - mit Fluor einfach später.

Zahnseide und Mundspülungen

Mit diesen Hilfsmitteln können schwer zugängliche Zahnzwischenräume erreicht und gesäubert werden. Mundspülungen sind besonders für Träger von Zahnspangen zu empfehlen.

Schlechter Mundgeruch kommt vom Magen!

Falsch: Abgesehen von Tabak, Kaffee, Knoblauch, Zwiebeln usw.- Unangenehmer Mundgeruch entsteht durch sich zersetzende Plaque - Bakterien, die in den Zahnfleischtaschen und auf der Zunge verwesen.

Fluorid – aber wie?

Fluoridhaltige Zahnpasta, Fluorid-Gel oder -Lösung sind die Idee, um den täglichen Fluorid-Bedarf zu decken.

Auch das Kochen und Würzen mit fluoridhaltigem Speisesalz ist eine gute Möglichkeit.

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