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Hätten Sie's gewusst?

Hätten Sie's gewusst?

Marylin Monroe ihr betörendes Lächeln ...

... durch hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikschalen, so genannten Veneers perfektionieren ließ?

das erste Gebiss ...

... aus Flusspferdzahn geschnitzt wurde? Der Zahnarzt John Greenwood fertigte es 1795 für den Präsidenten George Washington an.

das Zähneputzen früher reine Frauensache war?

Noch im 18. Jahrhundert wurden Männer, die zur Bürste griffen als dekadent bezeichnet. Erst im 19. Jahrhundert wurde die Zahnpflege zum festen Bestandteil der Körperpflege.

die Afrikaner ...

... schon immer die Weltmeister im Zähneputzen waren? Sie benutzten damals ausgefaserte Holzstäbchen um damit ihre Zähne zu reinigen.

das Zusammenbeißen der Zähne ...

... bei Angst oder Anstrengung eine urzeitliche Reaktion ist?
Bei großer körperlicher Anstrengung oder in Erwartung eines Schmerzes beißen wir unsere Zähne fest zusammen. Es ist eine urzeitliche Reaktion auf eine mögliche Verletzung. Denn bei einem Schlag in ein Gesicht mit geöffnetem Kiefer können Zähne aufeinanderprallen und möglicherweise zerbrechen oder der lockere Unterkiefer ausgerenkt werden. Kein Wunder, dass es die meisten Menschen trotz schmerzarmer Behandlungsmethoden immer noch viel Überwindung kostet, auf dem Zahnarztstuhl den Mund weit zu öffnen.

die Nuckelflasche für Kleinkinder ein Zahnkiller ist?

Die Flasche sollte auf keinen Fall den Schnuller ersetzen, weder mit Säften aber auch nicht mit Wasser. Denn durch die ständige Zufuhr von Flüssigkeit verdünnt sich der Speichel und kann so nicht mehr genug Mineralien (insbesondere Kalzium) an den Zahnschmelz abgeben.

ein Mensch innerhalb von 50 Jahren ...

... etwas mehr als 20 Tonnen Nahrung mit seinen Backenzähnen zerkleinert? Das wären circa 40 Pferde und ein Brot mit einer Länge von 4,5 Kilometern!

eine Air-Flow-Methode eine wirksame Methode ist?

Eine Air-Flow-Methode ist eine sehr gute Zahnreinigungsmethode, die mit Hilfe eines Salzkristallsprühers durchgeführt wird. Durch eine feine Drüse wird die Salzlösung mit großem Druck auf die Zähne aufgespritzt, durch den feinen Strahl werden so auch kleinste Zahnzwischenräume erreicht.

Erwachsene, die immer viel Calcium zu sich nehmen ...

... seltener Zahnfleischerkrankungen haben? Das fanden US-Forscher heraus, als sie Daten von 13.000 Frauen und Männern verglichen. Diejenigen, die täglich weniger als 500 mg Calcium aufnahmen, litten doppelt so oft unter Zahnausfall. Grund: Der Mineralstoff stärkt die Knochensubstanz im Zahndamm.

Gähnen immer noch ein Geheimnis ist?

Warum gähnen wir und warum wirkt es ansteckend auf andere? Die kluge Vermutung, es habe mit der Luft holen zu tun, scheidet aus, denn auch Fische gähnen im Wasser. Begleitet von Streckbewegungen der Beine und Arme sowie des Rumpfs, beschleunigt es den Herzschlag leicht und verbessert vielleicht den Kreislauf, um mehr Blut ins Gehirn zu pumpen. Es könnte auch ein visuelles Signal sein. Manche Vögel gähnen und signalisieren ihren Artgenossen damit, dass sie sich zur Ruhe begeben. Die ansteckende Wirkung würde Sinn machen. Aber: auch allein lebende Tiere gähnen. Somit bleibt das Gähnen vorerst ein ungelüftetes Geheimnis.

Kartoffelchips sogar noch schlechter für die Zähne sind als ...

... manche andere Süßigkeiten? Denn die Kartoffelstärke wird von der Mundflora sofort in zahnzerstörende Milchsäure umgewandelt. Das heißt: Auch nach Chips am besten sofort die Zähne putzen.

Medikamente die Zähne färben können?

Klar, dass die Zähne im Laufe des Lebens dunkler werden, das ist ganz natürlich. Doch neben Tee, Rotwein und Zigaretten können auch Medikamente den Zähnen das Strahlen nehmen. So kann bei der längeren Einnahme von Appetitzüglern, Blutdrucksenkern, Psychopharmaka oder Entwässerungsmitteln eine Mineralisationsstörung auftreten, die sich in gelblichen Flecken oder Linien auf den Zähnen äußert. Doch auch für dieses ästhetische Problem gibt es Lösungen. Fragen Sie Ihren Zahnarzt.

Milch nicht nur ein wichtiger Kalziumlieferant ist, sondern ...

... auch vor Karies schützt? Verantwortlich dafür ist Milcheiweiß, das verhindert dass sich Karies Bakterien an die Zahnoberfläche heften.

Mundgeruch innerhalb von Sekunden den guten Eindruck zunichte machen kann?

Mundgeruch kann innerhalb von Sekunden den positiven Eindruck eines Menschen zunichte machen. Man kann diesen Menschen förmlich nicht riechen, hält auf Abstand und möchte sich am liebsten entfernen. Ein erfolgreiches Gespräch ist weniger wahrscheinlich. Das Problem mit dem Mundgeruch: Betroffene merken es häufig nicht, weil ihr Geruchssinn diesem Geruch gegenüber immun ist. Ein Hauchen in die Hände oder Riechen an gebrauchter Zahnseide ermöglicht häufig eine Selbstdiagnose. Zu über 90% entsteht Mundgeruch direkt im Mund als Folge der bakteriellen Zersetzung von Speiseresten, Zellen, Blut und einigen chemischen Bestandteilen des Speichels. Hauptentstehungsort ist nach neuesten Erkenntnissen das schlecht erreichbare, hintere Zungendrittel. Einmal erkannt, kann man einiges dagegen unternehmen. Eine gründliche und regelmäßige Mundhygiene - vor allem der Zahnzwischenräume - sowie die halb- bis vierteljährliche professionelle Zahnreinigung sind die solide Grundlage. Darüber hinaus empfehlen Experten bei Mundgeruch regelmäßiges Zungenbürsten mit einer Bürste oder einem Schaber. Auch die Verwendung von Zahnpasta und Kaugummi auf Zinkbasis ist angesagt. Durch die Anwendung von Mundwässern und Spüllösungen mit dreiprozentigem Wasserstoffsuperoxyd werden die Vorläufer des Mundgeruchs deutlich reduziert.

neue Zahnbürsten circa 30 % mehr Zahnbelag entfernen als ...

... drei Monate alte Bürsten? Also spätestens alle acht Wochen die Zahnbürste wechseln!

Rauchen die Zähne schädigt?

Darauf weist der Freie Verband Deutscher Zahnärzte in Berlin hin. Wer täglich mehr als zehn Zigaretten rauche, steigere erheblich das Risiko von Parodontitis, einer chronischen Erkrankung im Zahnhaltebereich. Denn bei Rauchern sei der Zahnhaltebereich schlechter durchblutet, so dass sich Keime leichter ausbreiten können. Wenn der Zahnarzt eine Parodontitis feststellt, sollte das Rauchen unbedingt aufgegeben werden, rät der Verband.

schlechte Zähne ein Zeichen für eine Stoffwechselerkrankung sein können?

Wenn Sie oft an Zahnfleischentzündungen leiden, sollten Sie einmal Ihren Blutzuckerspiegel und Ihre Blutwerte bestimmen lassen. Manchmal stecken hinter einer schlechten Zahngesundheit Krankheiten, beispielsweise Diabetes. Da hier der Blutzuckerspiegel oft nicht genau eingestellt ist, leiden diese Menschen häufiger an Zahnfleischerkrankungen. Auch hohe Blutfettwerte wirken sich negativ auf das Zahnfleisch aus, denn sie erhöhen die Konzentration entzündungsfördernder Botenstoffe im Mund.

sich Diäten negativ auf die Zähne auswirken können?

Denn um die Zähne gesund zu erhalten benötigt der Körper täglich Vitamine, Kalzium (Milchprodukte), Vitamin D (Sonnenlicht, Butter) und Vitamin B12 (Fisch, Sauerkraut, Quark).

Sodbrennen nicht nur schmerzhaftes Brennen und schlaflose Nächte verursacht?

Der saure Magensaft, der aus dem Magen zurückfließt, kann bis in die Mundhöhle gelangen und dort am Zahnschmelz schaden anrichten.
Dies zeigte eine holländische Untersuchung an etwa 200 Patienten, die an Sodbrennen litten. Zwei Drittel von ihnen hatten Zahnschäden. Betroffen waren vor allem die Schneidezähne. Und: Patienten, die schon länger über Sodbrennen klagten, hatten deutlich stärker geschädigte Zähne.

wie wichtig die Farbe Ihres Lippenstiftes wirklich ist?

Mit der Wahl der Farbe ihres Lippenstifts entscheidet sie, ob ihre Zähne strahlend weiß oder eher gelblich wirken. Knallroter oder pinkfarbener Lippenstift lässt Zähne weißer erscheinen. Lippenstifte in Braun- oder Orangetönen verstärken durch ihre hohen Gelbanteile den gelben Ton der Zähne. Vorsicht geboten ist auch bei blaustichigen Stiften; je dunkler sie sind, desto gelber erscheinen die Zähne.
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Was tun, wenn keine Zahnbürste zur Hand ist?

Unterwegs, während der Arbeit oder im Restaurant – auch hier kann etwas gegen Karies-Säuren getan werden. Zahnpflegende Kaugummis oder Drops neutralisieren kariesverursachende Säuren. Der natürliche Kariesschutz, der Speichel, wird stimuliert. Über den Speichel nehmen die Zähne Mineralien auf, die die Zahnsubstanz wieder härten.

Zähneputzen ... aber wann?

Zum kleinen Zahnpflege 1x1 gehört das Zähneputzen möglichst nach jeder Hauptmahlzeit, zumindest aber morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen.

Wichtig
Nach dem Verzehr von sauren Lebensmitteln (z.B. Obst, Salat, Fruchtsäfte, Softdrinks oder Joghurtprodukte) sollte man mit dem Zähneputzen mind. eine halbe Stunde warten, da sonst die natürliche Schutzschicht der Zähne angegriffen wird.

Zahnfleisch: Entzündung und Bluten

  • Lauwarm mit Spülungen, die Chlorhexidin enthalten, mit Salbeitee oder Kamillentee spülen.
  • Reizende Gegenstände wie Prothesen und Regulierungen entfernen.
Dauerhafte Verbesserung des Zahnfleischblutens ist nur durch gute Mundhygiene und Prophylaxe gegen Parodontose zu erreichen.

Keine Plaque – Nur ein Traum?

Falsch: Rundum saubere Zähne können heute von (fast) jedem erreicht werden – die nötige Disziplin und die passenden Hilfsmittel vorausgesetzt. Sanfte Borsten, kleinköpfige Zahnbürsten und raumfüllende Zahnzwischenraum- Bürstchen machen den Traum wahr.

3 mal täglich 3 Minuten sind genug!

Falsch: Weder die Dauer noch die Häufigkeit, sondern allein das „Wie“ zählen. Für jeden Einzelnen ist die Empfehlung anders, um das Resultat - rundum saubere Zähne- zu erreichen. Einmal täglich - gründlich und richtig ist besser als 3 x „husch husch“!

Kreuzborsten und flexibler 3- Komponenten- Griff als ideale Mundhygiene- Garanten?

Nein: Handelsübliche Zahnborsten mit Kreuzborsten verfügen meistens über einen zu großen Kopf und über zu harte und zu dicke Borsten. Ein Federgriff mindert zwar den Druck hinterlässt dafür ungeputzte Stellen am Zahnfleischsaum. Anschmiegsame weiche Borsten und kleiner Bürstenkopf leisten gerade hier Wunder. Abfederung ist ein „Muss“ für die Borsten - nicht für den Griff!

Mundspülungen schaffen dort Erfolg, wo die Zahnbürste versagt?

Falsch: Keine Spülflüssigkeit kann Plaque selbstständig entfernen. Nur die regelmäßige, gründliche manuelle Reinigung des kritischen Zahnfleisch - Saums und des noch wichtigeren Interdental - Bürsten schützt nachhaltig.

Zahnprobleme liegen bei uns in der Familie – da kann man nichts machen!

Falsch: Karies und Parodontitis sind keine Erbkrankheiten- selbst bei genetisch begründeter Zahnschwäche ist gründliche Mundhygiene die sichere Chance für gesunde Zähne.

Keine Schmerzen, kein Bluten – also kein Problem?

Falsch: Parodontitis ist schmerzlos, Mundgeruch ist schmerzlos, Karies fängt schmerzlos an. Deshalb kann im kritischen Interdentalraum die entzündliche und kariogene Plaque während Monaten oder Jahren unbemerkt ihre zerstörende Wirkung entfalten.

Mundgesundheit ist doch eigentlich egal!

Falsch: Niemand riecht gern aus dem Mund. Niemandem ist Zahnverlust gleichgültig! Aber wo sich Irrglaube mit Nachlässigkeit paart, entstehen schwerwiegende Gesundheitsrisiken. Hilfe ist möglich durch sensibles Bewusstmachen der Zusammenhänge und Selbsthilfe- Möglichkeiten.

Richtige Mundhygiene, einmal erklärt - für immer verstanden!

Falsch: In Sachen Hygiene benötigt jedermann Anleitung und ständige Anregung! Ohne didaktisch korrekte Unterweisung und geeigneten Hilfsmitteln, einem mehrstufigen Nachfass- System und Selbstmotivations- Hilfen (z. B. prüfen, ob sich Zähne „pelzig“ anfühlen) bleibt effektive Plaque-Kontrolle ein Traum.

Zähne härten mit Fluorid

In Verbindung mit Speichel fördert Fluorid die Härtung der Zähne. So werden die Zähne widerstandsfähiger gegen aggressive Säuren, die von Plaque-Bakterien im Mund gebildet werden. Zwar ist Fluorid ein natürlicher Bestandteil der Nahrung, doch meist wird der tägliche Bedarf nicht allein über die Lebensmittel gedeckt.

Täglich Fluoride sind eine Schutzgarantie!

Falsch: Unter bestehenden Zahnbelägen können Fluoride nicht schützen. Fluoridierte Plaque ist genau so schädlich wie die unfluoridierte. Für beide gilt: sie führen zu Approximal-Karies und Parodontitis - mit Fluor einfach später.

Zahnseide und Mundspülungen

Mit diesen Hilfsmitteln können schwer zugängliche Zahnzwischenräume erreicht und gesäubert werden. Mundspülungen sind besonders für Träger von Zahnspangen zu empfehlen.

Schlechter Mundgeruch kommt vom Magen!

Falsch: Abgesehen von Tabak, Kaffee, Knoblauch, Zwiebeln usw.- Unangenehmer Mundgeruch entsteht durch sich zersetzende Plaque - Bakterien, die in den Zahnfleischtaschen und auf der Zunge verwesen.

Fluorid – aber wie?

Fluoridhaltige Zahnpasta, Fluorid-Gel oder -Lösung sind die Idee, um den täglichen Fluorid-Bedarf zu decken.

Auch das Kochen und Würzen mit fluoridhaltigem Speisesalz ist eine gute Möglichkeit.

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